Der Onlineaukionskonzern Ebay möchte seinen VoIP-Anbieter Skype wegen enttäuschender wirtschaftlicher Zahlen offenbar verkaufen. Der Firmengründer Niklas Zennström hat Skype bereits verlassen und wechselte stattdessen in den Aufsichtsrat.
"Wie bei allen Internet-Geschäftsmodellen liegt das Hauptproblem darin, dass man zwar viele Nutzer für die Dienste begeistern kann und diese auch gut durchdacht sind, jedoch zu geringe Umsätze am Ende herauskommen", sagte Philipp Bohn der bei der Marktforschungsfirma Berlecon Research tätig ist gegenüber dem Presseportal www.pressetext.at in Bezug auf Skype.
Zur Zeit hat Skype weltweit rund 220 Millionen User wovon allerdings nur ein kleiner prozentualer Anteil die kostenpflichtige Dienste nutzt. Der Verdienst je User liegt nach Unternehmensangaben bei nur 12 Cent und dies ist zu wenig um auf langer Basis profitabel zu sein. Doch mittlerweile schreibt der VoIP-Anbieter bereits erste kleine Gewinne die Ebay aber wohl zu gering sind. Wenn Skype verkauft wird dann dürfte der neue Besitzer es doch relativ schwer haben das Unternehmen in die Gewinnzone zu bringen.
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