Die Rundfunkindendanten der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF haben beschlossen dass die GEZ-Gebühr auf Internet-PCs monatlich 5,52 Euro beträgt. Dieser Beschluss stößt bei der BITKOM auf eine massive Kritik und sieht darin Nachteile für Kleinfirmen und Freiberufler.
"Mit diesem faulen Kompromiss wird ein längst überholtes Inkasso-Modell zementiert", kritisiert Bernhard Rohleder der Geschäftsführer der Bitkom den Beschluss. Die Bitkom spricht sich für eine geringe Abgabe die jeder Haushalt und Unternehmen zahlen muss statt wie es die öffentlich-rechtlichen TV-Sender beschlossen haben auf Internet-PCs eine GEZ-Gebühr zu erheben.
"Freiberufler und Kleinbetriebe nutzen in ihren Büros oft kein Rundfunkgerät und werden nun für ihre PCs abkassiert", stellte Bernhard Rohleder fest. Die GEZ-Gebühr auf PCs trifft vor allem berufstätige Online-User die den Rechner zur Pflege ihrer Webseite, eMail-Versand oder Auftragsbearbeitung benötigen.
Die Bitkom rechnet damit dass die GEZ wohlmöglich nach einer gewissen Zeit die komplette GEZ-Gebühr von 17,03 Euro verlangt. Die Kosten würden sich bei einem PC der vier Jahre lang genutzt wird rund 800 Euro an Gebühren belaufen.
Die Politiker mehrerer Bundesländer haben sich gegen die neue GEZ-Gebühr ausgesprochen denn ohne eine Länderzustimmung kann die neue Gebührenregelung nicht in Kraft treten. Die GEZ nimmt durch die GEZ-Zwangsgebühr jährlich etwa sieben Milliarden Euro ein womit sich die öffentlich-rechtlichen Radio-, und Fernsehsender finanzieren.
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